Neuer Vorstand dringt auf Umsetzung des Koalitionsvertrags und fordert Radschnellwege auch in Sachsen-Anhalt | ADFC Sachsen-Anhalt e.V.
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    Neuer Vorstand dringt auf Umsetzung des Koalitionsvertrags und fordert Radschnellwege auch in Sachsen-Anhalt

    Am vergangenen Wochenende wählte der ADFC Sachsen-Anhalt auf der Landesdelegiertenversammlung einen neuen Landesvorstand und stellte damit die Weichen für die Zukunft des Verbandes im Land. Die thematischen Schwerpunkte bildeten die Themen „Radschnellwege“ und die Umsetzung des Koalitionsvertrags.

    v.l.n.r.: Martin Hoffmann (Vorsitzender), Volker Preibisch, Reinhild Hugenroth, Norman Dreimann, Mario Peine (alle stellv. Vorsitzende), Christoph Deike (Landesgeschäftsführer). Nicht dabei: Stephan Marahrens (stellv. Vorsitzender)

    v.l.n.r.: Martin Hoffmann (Vorsitzender), Volker Preibisch, Reinhild Hugenroth, Norman Dreimann, Mario Peine (alle stellv. Vorsitzende), Christoph Deike (Landesgeschäftsführer). Nicht dabei: Stephan Marahrens (stellv. Vorsitzender)

    Die Delegierten des ADFC Sachsen-Anhalt e.V. trafen sich am vergangenen Wochenende in der Landeshauptstadt Magdeburg um zum einen den neuen Landesvorstand zu wählen und zum anderen um über die thematischen Schwerpunkte des nächsten Jahres zu diskutieren. Im Vordergrund stand die Umsetzung des Koalitionsvertrags und die darin enthaltenen Punkte zum Radverkehrskoordinator, zu einer Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen (AGFK) und der Finanzierung von Radwegen an Bundes- und Landesstraßen. Martin Hoffmann: „Wir erleben einen Radverkehrsboom, steigende Radverkehrsanteile, Bau von Radschnellwegen oder Volksentscheid Radverkehr in Berlin. Wir müssen auch in Sachsen-Anhalt die Zeichen der Zeit erkennen! Der Koalitionsvertrag ist dabei ein wichtiger Schritt, den wir weiter durch Gespräche begleiten werden.“

    Außerdem wurde das Thema Radschnellwege in den Fokus genommen. Schnelle Radverbindungen sollen vor allem Alltagsradlern ein zügiges und sicheres Vorankommen mit dem Fahrrad ermöglichen und nebenbei können ländliche Räume besser erschlossen werden. In Sachsen-Anhalt fehlt bisher ein konkretes Projekt, allerdings spricht sich der ADFC für eine Metropol-Route zwischen Halle und Leipzig und für eine bessere Verbindung Magdeburgs an die umliegenden Gemeinden z.B. über die Kanonenbahn und einem Radschnellweg nach Schönebeck aus.

    Außerdem konnten sich die Delegierten über die sehr positive Mitgliederentwicklung freuen, im letzten Jahr gab es landesweit 10% Mitgliederzuwachs, so dass der ADFC Sachsen-Anhalt nun über 1050 Mitglieder hat.

    Im zweiten Teil der Versammlung wurde dann der Landesvorstand gewählt. Volker Preibisch (Halle), der langjährig den Vorsitz innehatte, wurde von der Versammlung für seine beharrliche Arbeit gelobt. Er steht dem Landesverband auch zukünftig als stellvertretender Vorsitzender für den Bereich Tourismus zur Verfügung. Martin Hoffmann (Magdeburg) tritt seine Nachfolge an und ist neuer Landesvorsitzender. Außerdem wurden Norman Dreimann (Magdeburg), Dr. Reinhild Hugenroth (Lutherstadt Wittenberg), Stephan Marahrens (Dessau-Roßlau) und Mario Peine (Osterburg) als stellv. Vorsitzende in den Landesvorstand gewählt. Unterstützt werden sie bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit auch weiterhin von Geschäftsführer Christoph Deike.

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