6-Tagestour (Sachsen-Anhalt und der ICT) | ADFC Sachsen-Anhalt e.V.
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6-Tagestour (Sachsen-Anhalt und der ICT)

Kurzbeschreibung: Von Wittenberg aus führte die Route an Flüssen entlang, über Felder, durch Naturschutzgebiete und Dörfer. Das Ziel ist das für seine Fachwerkhäuser bekannte Wernigerode. Entlang der Strecke findet man eine Vielzahl von Gedenkstätten, die an die Jahre der deutschen Teilung erinnern sollen.

Dauer: 6 Tage

Streckenlänge:  ca. 320 km

Anreise per Zug:
von Berlin, Dauer, 1,5 h, Kosten 16 €
von Hamburg, Dauer 1,5 h, Kosten 40 €

Tag 1  Ankunft in Wittenberg:

Erkunden der Stadt per Rad oder zu Fuß.

Tag 2 Wittenberg – Salzwedel (75km Flachland):

Die heutige Tour startet in Wittenberg und führt auf dem Elberadweg bis nach Lütkenwisch, wo wir mit der Fähre nach Schnackenburg die ehemalige deutsch-deutsche Grenze überqueren. Auch das nahegelegene Grenzmuseum ist einen Besuch wert. Unser Weg führt uns danach auf dem 4-Länder-Grenzradweg  bis nach Bömenzieh und Salzwedel.

Tag 3 Salzwedel – Brome (78km Flachland):

Nach dem wir Salzwedel nach dem Frühstück verlassen führt uns unser Weg weiter durch das ländliche Sachsen-Anhalt und seine kleinen Dörfer. Entland der Strecke zeugen alte Wachtürme und Bauwerke vom früheren Grenzgebiet. Die heutige Route endet in Brome, einem kleinen Dorf im heutigen Niedersachsen, das früher auf 3 Seiten von der DDR eingeschlossen wurde.

Tag 4 Brome – Marienborn/Helmstedt (65 km Flachland)

Das Tagesziel ist der ehemalige Grenzübergang Marienborn, der eine entscheidende Rolle in der Versorgung von West-Berlin spielte. Heute ist es eine der bedeutendsten Gedenkstätten der Teilung in Deutschland. Von hier aus reisen wir auf der Aller-Radweg bis nach Marienborn. Hier gibt es die Möglichkeit den alten Stützpunkt der Grenzpolizei zu besichtigen. Übernachten kann man in Helmstedt, dass nur ein paar Kilometer westlich liegt.

Tag 5 Marienborn – Hornburg (60 km Flachland)

Der erste Stop des heutigen Tages ist die Grenzgedenkstätte Hötensleben. Dort ist beinahe 1 km der alten Grenzanlage erhalten, Wachtürme, Panzersperren, Mauern und Zäune geben einen Eindruck von der deutschen Trennung.  Nur ein paar Meter hinter der Grenze beginnt der Braunkohletagebau von Schöningen. Danach führt uns die Route nahe an der alten Grenze durch das Naturschutzgebiet „Großes Bruch“ welches Deutschland früher teilte nach Hornburg mit seinen Fachwerkhäusern.

Tag 6 Hornburg –  Wernigerode (35 km leicht Steigung)

An unserem letzten Tag erklimmen wir die ersten Ausläufer des Harzes. Von Hornburg geht es entlang einiger ICT Denkmäler bis nach Ilsenburg. Hier verlassen wir den ICT und führen unsere Reise auf dem Eurovelo 2 Radweg bis Wernigerode fort. Dort haben sie genug Zeit die Stadt mit ihren Fachwerkhäusern und ihrer Burg oder den Brocken zu erkunden.

 

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