Volker Preibisch | ADFC Sachsen-Anhalt e.V.
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Radtourismus in Sachsen-Anhalt am Beispiel R1 und Elberadweg

Der ADFC Sachsen-Anhalt e. V. hat sich am 10.08.2017 an einer Anhörung im Landtag zum Fernradweg R1 und am 04.09.2017 an einem Fachgespräch der Fraktion Bündnis 90/ Grüne zum Elberadweg beteiligt.

Der einzigartige ökonomische Erfolg des Elberadweges (siehe Anlage 1) zeigt die Chancen auf, die der Wachstumsmarkt Radtourismus für das Land Sachsen-Anhalt bereit hält. Dem stehen allerdings Entwicklungshemmnisse in Form von kleinteiligen kommunaler Strukturen mit unklaren Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten und eine unzureichende Infrastruktur im Wege.

Die Ergebnisse einer Befahrung des R1 (Anlage 2) mit zusätzlicher Fotodokumentation (Anlage 3) sowie zahlreicher weiterer eigener Befahrungen an weiteren Landesradfernwegen zeigen Handlungsbedarf an. Eine Diskussionsgrundlage hierzu, die auf der Landesversammlung in Thale am 02.09. beschlossen wurde, liegt ebenfalls als Anlage 4 bei.

 

Volker Preibisch
Stellvertretender Landesvorsitzender und tourismuspolitischer Sprecher ADFC Sachsen-Anhalt e.V.

Anlage 1 Presse Elbe 2

Anlage 2 R1 Bericht2

Anlage 3 Europaradweg R1-2017-8-103

Anlage 4 Presse R1

Verkehrssicherheit für Radfahrer in Halle (Saale) – Priorität und Mitteleinsatz erhöhen! Ein zusätzliches Gleis unter der Bahnhofsbrücke bringt Nachteile für Fußgänger und Radfahrer!

Im Verlauf der 47. Sitzung des Runder Tisch Radverkehr (RTR) am 24.08.2017 wurde auch der tödliche Unfall einer Radfahrerin am 30. Juni 2017 auf der Nordstraße besprochen. Demnach ist die Radfahrerin aus dem Radweg Richtung Brandbergweg kommend, ab der Kreuzung Brandbergweg – Nordstraße/Dölauer Straße auf der Fahrbahn gefahren, dort in Kollision mit einem LKW gekommen und in der Folge tödlich verletzt worden.

Nordstraße/Dölauer Str.: Markierungen nach Unfall; A=kleine Farbmarkierung (?? Kontaktpunkt ??) B=Rasteranfang C=„UU“-Stelle

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Der Fahrradklimatest 2016 in Halle (Saale) – Stagnation auf niedrigem Niveau

Fahrradklimatest
Mehr Teilnehmer, mehr Städte: Über 120.000 Bürgerinnen und Bürger (2014: 100.000) haben 2016 das Fahrradklima in 539 Städten (2014: 468) beurteilt. Per Fragebogen haben sie bewertet, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob beispielsweise Radwege im Winter geräumt werden und ob sie sich auf dem Fahrrad sicher fühlen. Die Ergebnisse zeigen, wo sich Verkehrsplaner und politisch Verantwortliche erfolgreich für besseren Radverkehr einsetzen und auch wo sich Radfahrende von ihnen allein gelassen fühlen.

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