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Tempo 30 – eine probate und kostengünstige Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit

Der ADFC Sachsen-Anhalt begrüßt die Aussage, des OBs in Halle (MZ vom 27.05.2016) künftig vor allen Schulen, Kitas und Alten- und Pflegeheimen Tempo 30 anzuordnen (http://www.mz-web.de/halle-saale/verkehrssicherheit-in-halle-nie-wieder-tempo-50-vor-kitas-und-schulen–24122664). Tempo 30 halbiert die Bremswege und hilft damit Unfälle zu vermeiden bzw. die Unfallfolgen zu reduzieren. Dies ist in Halle, wie auch in anderen Kommunen in Sachsen-Anhalt, schon lange überfällig, angesichts der bundesweit überproportionalen Kinderunfallquoten, steigenden Unfallzahlen von Senioren und der hohen Regionalklasse der Kfz-Versicherung in Halle. Mehr zu »Tempo 30 – eine probate und kostengünstige Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit«

Tempo 30 – eine probate kostengünstige Maßnahme für mehr Verkehrssicherheit

Der ADFC begrüßt die Aussage, des OBs in Halle (MZ vom 27.05.2016) künftig vor allen Schulen, Kitas, Alten- und Pflegeheimen Tempo 30 anzuordnen. Tempo 30 halbiert die Bremswege und hilft damit Unfälle zu vermeiden bzw. die Unfallfolgen zu reduzieren. Angesichts der im Bundesvergleich überproportional hohen Kinderunfallquoten, steigenden Unfallzahlen von Senioren und der hohen Regionalklasse der Kfz Versicherung in Halle ist dies eine überfällige Maßnahme.

 

Die vielen engen und unübersichtlichen Straßenverhältnisse in Halle erfordern die Prüfung von weiteren Straßenverbindungen. Insbesondere die Fahrbahnen mit integrierten Straßenbahnen und geringen Abständen zwischen Rillenschiene und Bordstein oder Parkständen wie z. B. in der Seebener, der Richard-Wagner oder der Steinstraße (hier befindet außerdem eine Jugendherberge) sind unfallgefährdet. Einschlägige Regelwerke wie die ERA 2010, die bei Abständen unter 1,30 m generell Tempo 30 vorsehen haben bisher in Halle noch keine Beachtung gefunden. Das Risiko von Radfahrern nach Stürzen in den Schienenrillen (eine häufige Unfallursache für Radfahrer in Halle) überfahren zu werden, kann damit erheblich reduziert werden.

 

Die Prüfung sollte sich aber nicht, wie aktuell am August-Bebel Platz, über Jahre hinziehen. Mehr Sicherheit duldet keinen jahrelangen Zeitaufschub.

 

Seebener Str. in Halle (Saale) – fehlender Abstand zwischen Parkstand und Schienenrille

Seebener Str. in Halle (Saale) – fehlender Abstand zwischen Parkstand und Schienenrille

Radverkehrsschau in Halberstadt im April 2016

Anfang April wurde auf Initiative der Stadt Halberstadt eine Radwegeverkehrsschau im Stadtgebiet durchgeführt. Ziel war es die bestehende Infrastruktur auf Befahrbarkeit und Beschilderung zu prüfen. Auch der ADFC Sachsen-Anhalt war eingeladen um die Verkehrsschau aus Radfahrersicht zu begleiten.

Es müssen dringend Alternativen zur Benutzungspflicht geprüft werden.

Es müssen dringend Alternativen zur Benutzungspflicht geprüft werden.

Halberstadt kann als beispielhaft für die Städte im Land angesehen werden. Es fehlt an einer Radverkehrskonzeption, an flächendeckenden und durchgängigen Lösung, aber vor allem an dem politischen Willen den Radverkehr voran zu bringen.

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