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    Der Iron Curtain Trail

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    Der Iron Curtain Trail, also der „Eiserner Vorhang Radweg“, erstreckt sich über 10400 Kilometer durch 20 Länder, streift dabei 14 Unesco Welterben und grenzt an drei europäische Meere.

    Entlang der ehemaligen Grenzen zwischen dem kommunistisch geprägten Osten und dem demokratischen Westen, dem „Eisernen Vorhang“, verläuft heute ein einmaliger Radweg, der die Geschichte der Teilung Europas erlebbar macht. Erdacht vom Europaabgeordneten Michael Cramer, führt die Route aus dem dünn besiedelten Norden, von Norwegen über Finnland entlang der russischen Grenze über Sankt Petersburg in die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen zur Ostsee. Nach den Abschnitten an der polnischen und der deutschen Ostseeküste wird der ICT auch zum Symbol der deutsch-deutschen Teilung. Anschließend führt der Weg durch Tschechien, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Griechenland bis in die Türkei zum Schwarzen Meer.

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    Hightlights

    Aus geschichtlicher Sicht bilden die Grenzanlagen bei Marienborn und in Hötensleben die Highlights des sachsen-anhaltischen Abschnitts des Iron Curtain Trails.

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    Während der deutsch-deutschen Teilung war der Grenzübergang zwischen Helmstedt im Westen und Marienborn im Osten einer der wichtigsten Grenzübergänge überhaupt. Auf der Transitlinie zwischen dem Hannover und dem ehemaligen Westberlin verläuft auch noch heute die Autobahn 2. Der Grenzübergang in Marienborn war der Hauptübergang für Bürgerinnen und Bürger der BRD in die DDR, in die anderen Ostblockstaaten und natürlich nach Westberlin. Heute beherbergt der ehemalige Grenzübergang die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und ist damit ein erlebbarer Erinnerungsort, der die Themen Teilung, Flucht und natürlichen den Grenzalltag aufgreift.

     

    Nur ca. 15km von Marienborn entfernt liegt Hötensleben. Der kleine Ort lag direkt an der Grenzen und war durch mehrere Mauern und Zäune vom Westen getrennt und selbst DDR-Bürger durften ihn nur mit einer P1010665Sondergenehmigung betreten. Noch heute kann man Wachtürme, den Kolonnenweg und die Grenzanlagen anschauen. Zahlreiche Informationstafeln oder eine Führung gegeben Aufschluss über die Zeit des kalten Krieges und die Grenzanlagen. Auch die Grenzanlagen in Hötensleben sind Teil der Gedenktstätte Deutsche Teilung.

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    Touren

    Tourenvorschläge zum erkunden des ICT in Sachsen-Anhalt

    6-Tagestour (Sachsen-Anhalt und der ICT)

    3-Tagestour Von der Altmark in den Harz (mit Bahntransfer)

    Eintagestour (Zwischen Marienborn, Hötensleben und Helmstedt)

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