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Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen 2016

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stehen bevor. Der ADFC Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. hat aus diesem Grund „Wahlprüfsteine“ zusammengestellt und an alle aktuell im Landtag vertretenden Parteien gesendet.

Hier können Sie die kompletten Wahlprüfsteine finden.

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Saisonabschlusstour

Nov ’15
1
10:00 Uhr

Einladung  „Saisonabschlusstour am Sonntag den 01.11.2015“

Der ADFC Kreisverband Jerichower Land lässt die Radsaison 2015 am Sonntag den 01.11.2015 ausklingen. Dazu lädt  Sie der Tourenleiter Sven Wagener um 10:00 Uhr am Bahnhof Burg zu einer herbstlichen Tour um Burg ein.

Über Detershagen geht es zur Doppelsparschleuse nach Hohenwarthe und zur Schleuse Niegripp. Die Ortschaften Schartau, Blumental und Parchau werden über den Elberadweg erreicht. Anschließend geht es auf den neuen Radweg zwischen Parchau und Burg wieder zurück zum Startort Burg.  Tour ist etwa 40 km lang.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist nicht an eine Mitgliedschaft im ADFC gebunden. Für die Teilnahme an der Tour erhebt der ADFC Kreisverband einen Kostenbeitrag von 3,00 €, Schüler, ALG II Empfänger je 1 €. ADFC Mitglieder und Kinder unter 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen fahren wie immer kostenfrei mit. Rückfragen unter Sven Wagener 0152/ 28 67 97 67 oder s.wagener@adfc-kvjl.de

Luftpumpe und Ersatzschlauch und für das Fahrrad passendes Werkzeug sind im Pannenfall hilfreich und nehmen nicht viel Platz weg.

Mehr Informationen über den ADFC Jerichower Land gibt es unter: http://www.adfc-kvjl.de.

 

 

Stellungnahme des ADFC Kreisverband Jerichower Land

Stellungnahme des ADFC KV Jerichower Land zur Fortschreibung des Radwegebedarfsplan 

Zunächst ist der Bedarfsplan sehr zu begrüßen, da mit der Multikriterienanalyse erstmals eine systematische Untersuchung der Straßen ohne Radwege erfolgte und eine Prioritätenliste nach objektiven Kriterien erstellt wurde.

Die Bewertungskriterien zeigen grundsätzlich die richtige Orientierung. Allerdings wäre es auch denkbar noch den Punkt „Vorhandensein von akzeptablen Alternativrouten“ aufzunehmen. Dies hätte Kriterien

bedurft, nach denen zu bestimmen gewesen wäre, bis wann eine Alternativroute zur betreffenden Bundes- Landesstraße sein kann (z.B. max. Entfernung von der Straße, maximale Umweglänge pro Kilometer etc.)

Auf diese Weise könnte man zu dem Schluss, dass z.B. an der B1 zwischen Reesen und Burg, nicht ein straßenbegleitender Radweg zu bauen wäre, sondern vorhandene, parallel verlaufende Feldwege ausgebaut werden sollten.

Problematisch ist es auch, dass das Kriterium der Kfz-Höchstgeschwindigkeiten keine Berücksichtigung gefunden hat. Hohe Geschwindigkeit in Kombination mit geringen Fahrbahnbreiten ist gefährlich und wird höchst unangenehm erlebt. Die Erfahrung zeigt, dass auf geraden Strecken besonders schnell gefahren wird. So ist die Bundesstraße 1 vom Umleitungsverkehr der Autobahn 2 z.B. sehr stark belastet. An der B1 befindet sich ein Radweg von Burg bis Heyrothsberge. Daher ist ein Neubau eines separaten Radwegs unrealistisch. Auf dieser Strecke ist Radfahren für Schwächere Radfahrer und Radtourismus zwar theoretisch denkbar, allerdings ist die gewählte Variante nicht attraktiv für den Tourismus und wird von den meisten Radfahrerinnen und Radfahrern als wenig sicher empfunden, da der motorisierte Individualverkehr nur einen sehr geringen Abstand hat.

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