Magdeburg / Börde | ADFC Sachsen-Anhalt e.V. | Seite 2
ADFC Sachsen-Anhalt e.V.


Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen 2016

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stehen bevor. Der ADFC Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. hat aus diesem Grund „Wahlprüfsteine“ zusammengestellt und an alle aktuell im Landtag vertretenden Parteien gesendet.

Hier können Sie die kompletten Wahlprüfsteine finden.

Mehr zu »Wahlprüfsteine zu den Landtagswahlen 2016«

„Risiko Radfahren“ ??? – Ein Leserbrief

„Risiko Radfahren“ – so titelte die Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH (u.A. Volksstimme) in einem Artikel der Beilage „Einkaufstipps“ am 6. November 2015. Allein der Titel des Artikels suggeriert, dass man das Radfahren besser sein lassen sollte. Der ADFC Sachsen-Anhalt wurde auf diesen Artikel hingewiesen und gleichzeitig erreichte uns ein Leserbrief, der an die Redaktion der „Einkauftipps“ ging, den wir auch unterstützen. Mehr zu »„Risiko Radfahren“ ??? – Ein Leserbrief«

Stellungnahme des ADFC Kreisverband Jerichower Land

Stellungnahme des ADFC KV Jerichower Land zur Fortschreibung des Radwegebedarfsplan 

Zunächst ist der Bedarfsplan sehr zu begrüßen, da mit der Multikriterienanalyse erstmals eine systematische Untersuchung der Straßen ohne Radwege erfolgte und eine Prioritätenliste nach objektiven Kriterien erstellt wurde.

Die Bewertungskriterien zeigen grundsätzlich die richtige Orientierung. Allerdings wäre es auch denkbar noch den Punkt „Vorhandensein von akzeptablen Alternativrouten“ aufzunehmen. Dies hätte Kriterien

bedurft, nach denen zu bestimmen gewesen wäre, bis wann eine Alternativroute zur betreffenden Bundes- Landesstraße sein kann (z.B. max. Entfernung von der Straße, maximale Umweglänge pro Kilometer etc.)

Auf diese Weise könnte man zu dem Schluss, dass z.B. an der B1 zwischen Reesen und Burg, nicht ein straßenbegleitender Radweg zu bauen wäre, sondern vorhandene, parallel verlaufende Feldwege ausgebaut werden sollten.

Problematisch ist es auch, dass das Kriterium der Kfz-Höchstgeschwindigkeiten keine Berücksichtigung gefunden hat. Hohe Geschwindigkeit in Kombination mit geringen Fahrbahnbreiten ist gefährlich und wird höchst unangenehm erlebt. Die Erfahrung zeigt, dass auf geraden Strecken besonders schnell gefahren wird. So ist die Bundesstraße 1 vom Umleitungsverkehr der Autobahn 2 z.B. sehr stark belastet. An der B1 befindet sich ein Radweg von Burg bis Heyrothsberge. Daher ist ein Neubau eines separaten Radwegs unrealistisch. Auf dieser Strecke ist Radfahren für Schwächere Radfahrer und Radtourismus zwar theoretisch denkbar, allerdings ist die gewählte Variante nicht attraktiv für den Tourismus und wird von den meisten Radfahrerinnen und Radfahrern als wenig sicher empfunden, da der motorisierte Individualverkehr nur einen sehr geringen Abstand hat.

Mehr zu »Stellungnahme des ADFC Kreisverband Jerichower Land«

© ADFC Sachsen-Anhalt e.V. 2017